Winter-Blues?

Regelmäßiges Spazierengehen hilft.

 An einer leichteren Winterdepression leiden knapp zehn Prozent der Deutschen. Hintergrund: Die lange Dunkelheit während der Wintermonate plus anhaltender Stress durch die Corona-Pandemie können leicht auf die Stimmung schlagen. Immer mehr Menschen klagen in dieser Zeit über Antriebslosigkeit, sie sind müde, traurig, verstimmt oder unausgeglichen, die derzeit eingeschränkten sozialen Kontakte führen zu Einsamkeit.

Betroffene haben häufig Heißhunger, der mit einer Gewichtszunahme einhergeht. Kommen diese Symptome zusammen und verschwindet die Niedergeschlagenheit nicht nach ein paar Tagen wieder, so kann es sich um die sogenannte Winterdepression handeln. Leichtere Formen werden auch als Winterblues bezeichnet. Gegen die Schwermut hilft regelmäßiges Spazierengehen bei Tageslicht. Auch spezielle Lichttherapiegeräte können helfen, die das natürliche Sonnenlicht nachahmen.

Generell ist es bei der Winterdepression hilfreich, wenn man seinen Tagesablauf gut strukturiert. Wenn sich die depressiven Stimmungen damit nicht bessern oder sich sogar verstärken, sollten sich Betroffene für eine weiterreichende Behandlung an ihren Hausarzt wenden. glp

Gegen die Schwermut hilft regelmäßiges Spazierengehen bei Tageslicht. Foto: shevchukandrey/ stock.adobe.com
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